Schuljahr 2020/21

Multifunktionale Lektüre-Arbeit

In den Tagen vor den Osterferien beschäftigte sich die Abschlussklasse der Hans-Schüller-Mittelschule Hallstadt in vielfältiger Weise mit ihrer Klassenlektüre „Das Netz vergisst nie“.

Für viele Schüler war dieses kleine Büchlein schnell gelesen, doch konnte der Inhalt dieser in einfacher Sprache gehaltenen Jugendgeschichte sehr vielschichtig und sogar multimedial durchdrungen werden. Neben klassischen Leseübungen mit verteilten Rollen (bei der eine Schülerin echtes Bühnentalent zeigte) kam natürlich auch die Textarbeit nicht zu kurz. In kleinen Gruppen (die Hygieneregeln wurden stets beachtet) wurden nicht nur einfache Fragen zur Geschichte beantwortet. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich in Form von Perspektivwechseln, Internetrecherchen und einem Videoprojekt mit verschiedenen Themen gleichzeitig auseinandersetzen. Die Story greift mehrere dem Alter entsprechende Themen auf: Verliebtsein, Kommunikation über Social Media, Missverständnisse, Identitätsfindung, Partys, Ehrlichkeit, Konfliktbearbeitungsstrategien, Umgang mit fremdem Eigentum, Frustbewältigungsstrategien, Homosexualität, Sexting, Verhalten im eigenen und gegenüber dem anderen Geschlecht.

Natürlich geht weder die Lektüre selbst noch der umrahmende Unterricht in epischer Breite auf jedes der Themen ein, doch bietet dieses Buch eben viele Punkte, an denen sich die jungen Leute mit den Figuren identifizieren können – und deswegen gingen sie es sehr engagiert an. So konnte durch den offenen Verlauf dieses Gruppenprojekts das eine oder andere persönliche Gespräch geführt werden, das als wertvoll erachtet wird. Unsere 9a hat sich besonders bei der zunächst „klein“ anmutenden Aufgabe, eine nur erwähnte Szene aus dem Buch mit Leben zu füllen, viel Mühe gegeben. Eine Szene musste mit Text und Regieanweisungen erdacht, konzipiert und mit den bescheidenen Mitteln der Klassenräume und der zu beachtenden Regeln umgesetzt und gefilmt werden. Da lediglich die problematische Situation vorgegeben war, aber nicht der genaue Verlauf des Gesprächs, waren die Freiheiten in der Umsetzung groß und dementsprechend unterschiedlich auch die verschiedenen Versionen der Kleingruppen. Besonders hervorzuheben ist neben den mutigen Auftritten aller SchauspielerInnen vor der Kamera das Ergebnis einer reinen Jungsgruppe. Sie hat ein ca. 5-minütiges Video mit verschiedenen Szenen, Intro, Outtro, Schnitt, Musik und Takeouts (sowie einer kleinen Danksagung am Schluss dafür, dass in diesen Zeiten so ein Projekt möglich war) auf beachtlichem Niveau erstellt. Dieses Video war der Anlass für diesen kleinen Einblick in die Lektürearbeit, denn die vier Jungs haben echt ein herausragendes Lob für ihre konzentrierte gemeinsame Arbeit und das beachtliche Ergebnis verdient. Da hier schlecht das Video abgedruckt werden kann gibt es einen Einblick in Form einer Fotostrecke.

B. Friedrich, L

 


Schuljahr 2019/20

Grenzerfahrungen – unser Besuch in Mödlareuth

An einem regnerischen Mittwoch fuhren wir, die 9. und 10. Klasse, nach Mödlareuth. Die Busfahrt dauerte ca. 1,5 Stunden. 

Das Dorf liegt im Nordwesten von Oberfranken, an der Grenze zu Thüringen. Es hat einen bayerischen und einen thüringischen Teil und war bis 1989 durch den Todesstreifen getrennt.

Im Deutsch-deutschen Museum wurden wir von Frau Waschke begrüßt. Sie erläuterte uns ausführlich die Geschichte der beiden deutschen Staaten bis 1989/90.

In der Pause konnten wir militärische und polizeiliche Fahrzeuge aus der damaligen Zeit bestaunen.

Im zweiten Teil erfuhren wir viel über den Todesstreifen und seine vielen Bestandteile, vor allem im Ort Mödlareuth. Leider konnten wir die Außenbesichtigung nicht durchführen, da es sehr stark regnete. Im Anschluss an den Vortrag, besichtigten wir dann doch noch die Grenze und den ehemaligen Todesstreifen. Das war sehr interessant und spannend. Vor allem die Türme, Zäune und Mauern beeindruckten uns sehr.

So ging nach 3 Stunden ein spannender und auch zum Nachdenken anregender Ausflug mit der Heimfahrt zu Ende.

 

Klasse 9

Wir mixen Cocktails

Am Freitag, 4. 10.2019, mixten wir, mit dem Lehramtsstudenten Herrn Marius Kuttner, Cocktails. Er arbeitete vor seinem Studium als Hotelfachmann auch an Bars und ist so ein Kenner guter Cocktails.

Natürlich mixten wir nur gesunde und alkoholfreie Getränke. So probierten wir verschiedene Mischungen aus und hatten daran viel Freude. Folgende drei Kreationen entstanden anschließend: Juicy Lemon, Pink Panther und Britschadbrad.

Alle drei Cocktails wurden für unser Schulfest ausgewählt. So eine interessante Schulstunde sollte es öfter geben.

 

 

Tamia Phillips

Müllsammelaktion der Klasse 9

In der Woche der Nachhaltigkeit sammelten wir im Stadtgebiet von Hallstadt Unrat. So machten sich drei Schülergruppen unter der Führung von Frau Rohm, Frau Michel und mir auf, um Müll zu sammeln. Der Bauhof unterstützte uns mit Handschuhen, Müllsäcken und Müllzwickern. Mit viel Elan gelang es den einzelnen Gruppen die Gebiete (Südring, Autobahn Ausfahrt Hafen und Gebiet Brose) von Dreck zu befreien. So konnte von Autoreifen über Kleidung bis hin zu Flaschen und Dosen das Stadtbild wieder positiv gestaltet werden. Vielen Dank auch dem Bauhof, besonders Herrn Tuchardt, für die freundliche Unterstützung.

 

Markus Meyer

Wandertag der 9. Klasse

Am 20.09.2019 waren wir mit unserem Klassenlehrer Herrn Meyer, Herrn Friedrich und den zwei Lehramtsstudenten wandern. Wir liefen zuerst  von Hallstadt über Kemmern zur Helenen Kapelle. Hier im Wald machten wurde eine Pause gemacht. Der Platz um die Ruine eignete sich hierfür hervorragend. Anschließend wanderten wir weiter. Da Holzfällarbeiten waren, mussten wir einen ca. 30 minütigen Umweg laufen.

Um 10.30 Uhr erreichten wir schließlich unser eigentliches Ziel: den Kreuzberg über Dörfleins. Hier genossen alle die tolle Aussicht und erholten sich von dem langen Marsch.

Zum Abschluss kehrten wir in der Marktscheune ein und aßen ein wohlverdientes Eis. Müde, aber zufrieden erreichten wir kurz vor 13.00 Uhr wieder die Schule.

 

 

Yannick Bendner